Die Monster

Ein kleiner Junge
läuft die Gänge.
Er sieht ein Monster.
Er weiß, es ist seines.
Er sieht, wie das Monster
die Nase bewegt.
Er denkt:
„Der Geruch von meinem Blut
macht ihm Hunger und Durst!“

Der Junge rennt weg,
versteckt sich und wartet.
Er sieht wie das Monster ihn sucht.
Er weiß,
es wird ihn finden,
wird ihn töten.
Aber was soll er tun,
was könnte er tun
gegen so ein Monster.

Der Junge will nicht
auf den Tod warten.
Er will sich
nicht mehr verstecken.
Er hat es satt, das Nichtstun
Er steht auf,
sucht das Monster
und wirft sich
in die Arme der Angst

*********

Der Monster ist tot.
Der Junge hat’s überlebt.
Es gibt aber
viele andere Monster auf dem Weg.
Der Junge sagt stolz:
„Ich weiß aber jetzt schon
was zu tun ist.
Ich habe gelernt,
mich in die Arme
der Angst zu werfen
und zu kämpfen.
Das hat mir die Angst
und der Sieg beigebracht.“

Der Junge weiß
aber noch nicht bescheidet
vom einem Engpass,
wo die alten Monster
immer wieder auferstehen.

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